Support: Ami Warning
STEHPLATZKONZERT
Nachdem die fünfköpfige Band Il Civetto 2023 das Badische Zeitung Zelt in Ekstase versetzte, werden sie in diesem Jahr das Zirkuszelt erobern. Ihr Sound ist lässig und klingt nach Sommer. Die Band und ihre Songs laden zum Tanzen ein und dazu, einen sorglosen Abend zu genießen. Ihr aktuelles Album „Liebe auf Eis“ verspricht so einige Ohrwürmer, die von schönen Alltagsbegebenheiten und optimistischen Gedanken erzählen. Ein Konzertabend, der dem ZMF-Zelt pures Sommergefühl einhaucht!
Mit Liedern über toxische Männlichkeit, eine Welt im Taumel und einigen der strahlendsten Melodien ihrer bisherigen Karriere hat sich Die Band noch einmal gänzlich neu erfunden. Mit Gästen wie Frank Dellé (Seeed) entstand so »Liebe auf Eis«, das wunderbar berauschende neue Il-Civetto-Album, das zugleich das bislang persönlichste und eindringlichste der Berliner Pop-Band ist.
Keiditsch ist Sänger der Berliner Popgruppe, die tatsächlich eine ganz spezielle Gabe hat: Wenn die Nacht am tiefsten erscheint, kennen Il Civetto den Lichtschalter. Das gilt nicht nur für ihre Konzerte, sondern generell für die Musik dieser Band – und erst recht für ihr neues Album: »Liebe auf Eis« verbindet Licht mit Schatten, den Vibe einer lauen Sommernacht mit dem Kater danach. Perfekte Voraussetzungen für einen gelungenen ZMF-Abend.
Das Fundament dieser Gruppe war von Anfang an ihre enorme Offenheit und musikalische Vielseitigkeit. Lars Löffler-Oppermann (Saxofon, Klarinette), Leon Bollinger (Schlagzeug & Percussion) und Keiditsch kannten sich aus der Schule und schmissen bei der Gründung von Il Civetto ihre diversen Einflüsse zusammen: die Manu-Chao- und Desert-Blues-Prägung von Bollinger mit dem Klezmer und den Balkan Beats des
studierten Klarinettisten Löffler-Oppermann und den klassischen Gesangs-Skills von Keiditsch, der als Kind als Operntalent galt.
Nun eben »Liebe auf Eis«. Erneut haben Il Civetto einen gewaltigen künstlerischen Sprung gemacht. Nachdem Keiditsch im Spätsommer und Herbst 2022 Ideen, Skizzen, Fragmente zusammengetragen hatte, arbeiteten die fünf Freunde die neuen Songs ab Januar 2023 in ihrem Berliner Studio aus. Aufgenommen haben sie »Liebe auf Eis« dann erneut mit dem Produzenten Ralf Christian Mayer, der die Vision dieser Band schon immer am besten verstanden hat.
Das hört man: vor dem Hintergrund ihrer gewachsenen Freundschaft ist »Liebe auf Eis« nicht zuletzt das bislang persönlichste Album der Band geworden. Immer schon waren Il Civetto musikalisch facettenreich, aufregend, mitreißend. Nun legen sie ihr Herz auf den Tisch, das macht diese Musik noch intensiver. »Alles was ich hab« ist etwa ein flirrendes Duett mit Frank Dellé von Seeed, einem Freund der Band: ein hüpfend-euphorischer Road-Song, in dem es darum geht, den Moment zu schätzen.
So klingt Il Civetto:
Support: AMI WARNING
Wie kaum jemand sonst fängt Ami Warning mit ihren Songs in deutscher Sprache das Gefühlsleben in all seinen Facetten ein. Zuletzt auf ihrem mittlerweile vierten, von der Kritik gefeierten Album „Auszeit“.

Mit der Musik aufgewachsen, schon als Kind war sie oft bei den Konzerten ihres Vaters dabei und nun schreibt sie seit über zehn Jahren eigene Songs und stand schon auf diversen Bühnen – solo genauso wie als Support für Milky Chance oder Suzanne Vega, aber auch bei Kooperationen mit dem Goethe Institut in Frankreich, Norwegen, Kanada und New York. 2022 erhielt sie für ihren individuellen Schreibstil den Musikautorinnen Preis der GEMA.
Gerade erst hat Ami Warning mit „Auszeit“ ihr neues Album veröffentlicht, mit dem sie auf Platz 74 der deutschen Charts eingestiegen ist. Im Herbst präsentiert die Sängerin und Songwriterin aus München das Album auf ihrer bisher größten Tour – und jetzt bereits die nächsten Shows für das kommende Jahr an. 2025 geht Ami Warning nämlich auf große Akustik-Tournee. Nicht mit Live-Band und auf großen Bühnen, sondern begleitet von nur zwei Mitmusikern und in kleinen, bestuhlten Locations, erwartet die Besucher:innen eine unvergessliche und einzigartige Atmosphäre.
Intim und ganz nah, wirken die Musik und vor allem die Texte von „Auszeit“ aber auch die Stimme von Ami Warning noch einmal auf gänzlich neue Weise. Mal eindringlich, stark und rau, dann wieder zart, fast zerbrechlich und gefühlvoll, macht genau dieser Gegensatz die Songs im Rahmen der Akustik-Konzerte noch einmal ganz anders erleb- und spürbarer.
„Ich liebe es, auf Konzerte zu gehen, bei denen man richtig nah dran ist“, erzählt Ami Warning. „Mit meinem Papa spiele ich ja im Duo ganz ähnliche Shows. Die Leute sitzen, wir erzählen zwischen den Songs und improvisieren unsere Setlist. Alles entsteht aus dem Moment und ist genau deshalb so magisch. Sich einfach Zeit lassen, mit den Menschen ins Gespräch kommen und eine schöne Zeit haben – genau das wünsche ich mir auch für die Abende auf der Akustik-Tournee zu ‚Auszeit‘.“


