Bukahara | RasgaRasga
Bukahara | RasgaRasga - abgesagt / Info folgt!
DO 23.7.20 19:30 Uhr, Zirkuszelt

Bukahara 
Vor zehn Jahren, als die Viererbande neben Straßenmusik noch Jazz in Köln studierte, ging die Reise unter dem Namen Bukahara los. Seitdem haben sich die vier Freunde mit scheinbar barfüßiger Leichtigkeit vom Straßenrand zum Headliner von großen Festivals und internationalen Konzerten hochgespielt. Nichtsdestotrotz ist das Quartett seiner unkonventionellen Ader treu geblieben und hat sich seine musikalische Neugier stets beibehalten. 
Passend zu ihrem rätselhaften Bandnamen – der in keinem Wörterbuch der Welt zu finden ist – lässt sich ihre Musik in keine Schublade zwängen. Mit dem Einsatz von Geige, Kontrabass, akustischer Gitarre, unterschiedlichster Perkussion und Posaune spazieren die Multiinstrumentalisten nonchalant von Genre zu Genre ohne sich aktuellen Trends anzupassen. Die musikalische Vielseitigkeit zeigt sich nicht zuletzt dann, wenn die Geige zur Mandoline wird, das Sousaphon den Bass übernimmt und der Sänger auf einmal von der Gitarre zum Schlagzeug wechselt. 
Dabei finden sich ruhige Folk-Balladen ebenso im Repertoire wie wild tanzbare Klangexplosionen mit osteuropäisch anmutenden Klängen, türkischen Rhythmen oder Fragmenten nordafrikanischer Musik. Getragen von den Melodien der leicht rauen, markanten Stimme des Leadsängers verflechten sich Sounds aus aller Welt zu klugen, stimmigen Arrangements. Die Stücke sind komplex und von hoher Virtuosität, bleiben jedoch stets tanzbar und zugänglich. Das Resultat ist eine eingängige, aber nicht minder raffinierte Popmusik. 
Trotz Ihrer beachtlichen Erfolge bleibt die Band bis heute bewusst unabhängig von großen Labels und zieht es vor ihren eigenen Weg zu gehen. Dieser Einstellung bleibt die Band auch mit ihrem vierten Studio-Album treu: Die Independent-Produktion wird im Frühjahr 2020 auf ihrem eigenen Label „BML records“ erscheinen und auf der LIVE TOUR 2020 das erste Mal dem Publikum vorgestellt. 
Wohin wird die Reise gehen? Bleiben wir gespannt, denn nur eines ist klar: Bukahara werden sich immer wieder in neue Abenteuer stürzen, um die Zuhörer in unermüdlicher Manier zu verzaubern.


RasgaRasga kreieren ihren eigenen Stil populärer Musik mit immer spannenden neuen Grenzüberschreitungen und transkulturellen Einflüssen. Beim diesjährigen Creole-Wettbewerb 
belegte die sechsköpfige Formation mit Sängerin Franziska Ameli Schuster den ersten Platz. „Creole" – der Wettbewerb für Globale Musik, ausgelobt vom Landesmusikrat NRW – lädt Bands und Ensembles ein, die Musikkulturen zusammenbringen und für die kulturelle Vielfalt von heute stehen. 
RasgaRasga sind pure Energie. Sechs Musiknomad*innen, zwölf Instrumente, fünf Sprachen und ein Feuerwerk aus Emotionen – wenn das Ensemble mit seiner starken Präsenz den Raum einnimmt, ist man an eine Stromschnelle erinnert, die einen an einen bunten, glitzernden Ort 
trägt. Einen Ort des sich Fallenlassens, des Miteinanders und des Moments. Die Texte von Franziska werden dabei in ihrer Vielfalt durch die Musik gespiegelt. Auf Englisch, 
Deutsch, Spanisch, Französisch oder auf ihrer ganz eigenen Sprache – ihre Texte erzählen echte Geschichten, mal in Bildern und im nächsten Moment ganz ungeschminkt. RasgaRasga sind Grenzgänger, Visionäre, Spontanimpulsive und Träumer. Seit der Schulzeit spielt die sechsköpfige Formation zusammen. Nachdem sie zwischenzeitlich über 
ganz Europa verstreut und in verschiedenen Projekten aktiv waren, haben sich RasgaRasga für ihr drittes Album »Hafen Fleur« voll auf die gemeinsame Musik konzentriert und sich gleichzeitig noch einmal neu erfunden – mit Erfolg: »Hafen Fleur« schaffte es auf die Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik (3/2018). Mit ihrer Show bringen RasgaRasga ihren Herzschlag, ihre Stimmungen und Gefühle auf die Bühne: mal euphorisch ausbrechend und dann wieder intim berührend, mal melancholisch 
flächig, um dann wieder rhythmisch nach vorne zu treiben. Dabei entwickeln die sechs Musiker*innen einen Sog, der das Publikum mitreißt.