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Rolling for Artists

Seit 29 Jahren unterstützt Mercedes  als Sponsor das Zelt-Musik-Festival. Von der Chillout Lounge neben dem Festivalrestaurant bis hin zu den LKWs und PKWs, die für den Auf- und Abbau und die Künstlerbeförderung zur Verfügung gestellt werden, hat Mercedes eine eindeutige Präsenz auf dem gesamten Platz.

Als Firma hat Mercedes den Anspruch, ja sogar ein Mandat, Kultur zu unterstützen. In Freiburg ist natürlich das ZMF als fester Bestandteil der kulturellen Landschaft dabei. Nichtdestotrotz gab es in den letzten Jahren schon die Überlegung, ob es sich lohnt, ein großes Sponsoringpaket zu buchen. Mehr Autos – laut Geschäftsführer Volker Speck – verkaufen sie nicht durch die Aktion.

Jedoch ist es der Firma auch gelungen, Menschen zu bewegen, nicht nur die Künstler in komfortablen Autos durch das „Rolling for artists“ Programm, sondern auch diejenigen, die sich auf einen Drink in der Lounge verabreden wollen.

„Laß uns mal in der Mercedes-Lounge treffen,“ sagen viele ZMF-Besucher jetzt. Das gefällt Volker, denn das war auch die Absicht, eine Umgebung zu verschaffen, in der die Menschen sich wohl fühlen. Elitär will Mercedes nicht sein, sondern menschennah.

So ist es auch auf dem Gelände selbst. Diese Menschennähe spürt man auf so vielen Ebenen. Sogar die Künstler merken wie anders es hier ist.

Um das Firmenimage noch weiter zu pflegen ist der direkte Kontakt zu den Künstlern auch wichtig. Beispiel war die Begegnung vor zwei Jahren mit Roger Cicero, die Herr Speck nie vergessen wird.

„Wir kamen ins Gespräch, da er auch von Mercedes Stuttgart gesponsert worden ist. Über Autos haben wir weniger geredet, sondern viel mehr über das Leben.“

Nach einem solchen Moment geht man ganz anders ins Konzert. Ich kann es bestätigen, denn als ich einmal in München die Band Deep Purple im Backstagebereich interviewen durfte, stand ich nachher wie eine stolze Mama im Publikum. Sie waren so nett, so echt, so zerbrechlich menschlich.

Der kleinste Moment der Begegnung kann Berge bewegen. Auf einmal schaut man nicht mehr von außen nach innen, sondern umgekehrt. Man wird zu einem Teil eines viel größeren Kosmos.

Als Volker von Roger Ciceros frühzeitigem Tod erfuhr, hat es ihn umso mehr betroffen, weil er Roger persönlich kennengelernt hatte. Der kosmische Teil in ihm wurde gerüttelt und geschüttelt. Es war als ob ein ganzes Universum in einem einzigen Augenblick erlosch. Was übrig bleibt sind nur Erinnerungen.

„Da denkt man ganz anders,“ sagte er mir. Ohne dieses Treffen hätte Volker vielleicht anders reagiert. Scheinbar werden nicht nur die Künstler, sondern auch die Sponsoren durch das Erlebnis namens ZMF zutiefst bewegt.

Foto von links nach rechts: Volker Speck, Roger Cicero, Martin Zenke, Marc Oßwald


 Christine_Hohlbaum_2016 Christine Hohlbaum ist eine in New York geborene und in Freiburg lebende Buchautorin und PR-Beraterin, die schon als Elfjährige wußte, daß sie eines Tages schreiben wollte.

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