Geschrieben am

Herbie Hancock Band:

Vinnie Colaiuta (Schlagzeug)

Vinnie Colaiuta ist ein hoch angesehener Schlagzeuger. Ursprünglich aus Pennsylvania, begann er als Kind Trommeln zu spielen und erhielt im Alter von 14 Jahren sein erstes professionelles Schlagzeug von seinen Eltern. Er besuchte ein Jahr lang das Berklee College of Music in Boston bevor er nach Los Angeles zog. Sein Durchbruch kam im April 1978, als er im Alter von 22 Jahren erfolgreich Frank Zappa vorspielte. Colaiuta arbeitete darauf mit Zappa für Studio- und Live-Auftritte. Seine Performance auf Zappas Alben „Tinsel Town Rebellion“, „Joe’s Garage“ und „Shut Up ’n Play Yer Guitar“ werden von vielen Schlagzeugern als einer der verblüffendsten angesehen, die jemals aufgenommen wurden. „Joe’s Garage” wurde in einem Modern Drummer Artikel 1993 als einer der Top-25 Drumming-Auftritte aller Zeiten bewertet.

Nach seiner Zeit bei Zappa, arbeitete er mit vielen namhaften Rock- und Pop-Künstlern, darunter Gino Vannelli, Joni Mitchell, Barbra Streisand, Chaka Khan und Jeff Beck. Er hat auch mit bemerkenswerten Jazzmusikern wie Chick Corea, Herbie Hancock und Quincy Jones gespielt. 1990 erspielte sich Colaiuta erfolgreich den Drum-Spot in Stings Touring-Band zum Album „The Soul Cages“. Colaiuta blieb sieben Jahre Mitglied der Sting-Band. Er veröffentlichte 1994 eine selbstbetitelte Soloaufnahme und ist nach wie vor ein gefragter Studio-Musiker. Er spielte für unzähligen Alben, Film-Soundtracks, TV- und Radio-Jingles spielen.

Colaiuta hat mehr als 18 ‚Drummer of the Year‘ Preise der jährlichen Leserumfragen der Zeitschrift Modern Drummer gewonnen. Diese beinhalten 10 Auszeichnungen in der Kategorie ‚Best Overall‘. 1996 wurde Colaiuta in die Moderne Drummer „Hall of Fame“ aufgenommen. Die britische Zeitschrift Rhythm listet Colaiuta als einer der 50 wichtigsten Schlagzeuger aller Zeiten.

Vor kurzem hat Colaiuta mit Faith Hill gearbeitet und mit der Thrash Metal Band Megadeth auf ihrem Album „The System Has Failed“ gespielt und ist zuletzt mit Sting, Jeff Beck und Herbie Hancock auf Tournee

http://www.vinniecolaiuta.com/

 

James Genus (Bass)

James Genus begann im Alter von 6 Jahren mit dem Gitarrenunterricht und wechselte mit 13 Jahren zum Bass. Er studierte als Teenager bei Ellis Marsalis und trat mit ihm auf. Nach seinem Abschluss an der Virginia Commonwealth University 1987 zog er nach New York City, wo er schnell zum gefragten Musiker auf der Akustikgitarre sowie auch am E-Bass wurde. Dank seiner Vielseitigkeit arbeitete er mit Dutzenden von Künstlern wie Herbie Hancock, Michael Brecker, Whitney Houston, Chick Corea, Vanessa Williams, Bob James, David Sanborn, Branford Marsalis, Roy Haynes, Dianne Reeves und Anita Baker zusammen . Wenn er nicht auf Tour ist, ist James der Bassist bei der Saturday Night Live Band.

 

Lionel Loueke (Gitarre)

Lionel Loueke began erst im Alter von 17 Jahren mit dem Gitarrenspiel. Nach seiner ersten Berührung mit Jazz im Benin, besuchte er das National Institute of Art in der Elfenbeinküste. 1994 verließ er Afrika, um ein Jazzstudium an der American School of Modern Music in Paris zu absolvieren und kam über ein Stipendium zum Berklee College of Music in die USA. Dort begegnete er zum ersten Mal seinen zukünftigen Triokollegen Massimo Biolcati und Ferenc Nemeth. Nach seinem Abschluss wurde Loueke an dem Thelonious Monk Institute aufgenommen, wo er mit seinen bedeutendsten Mentoren studieren konnte: Herbie Hancock, Wayne Shorter und Terence Blanchard.

Von Hancock als „musikalischer Maler“ gelobt, verbindet Loueke harmonische Komplexität, schwebende Melodie, eine tiefe Kenntnis der afrikanischen Volksformen sowie konventionelle und erweiterte Gitarrentechniken, um einen warmen und eindrucksvollen Sound zu kreieren. Sein Blue Note Debüt“ Karibu“ (2008) mit Gastauftritten von Hancock und Shorter mit seinem Trio erntete breiten Beifall. „Mwaliko“ (2010) bot eine Reihe von intimen Duetten mit Angelique Kidjo, Richard Bona, Esperanza Spalding und Marcus Gilmore. „Heritage“ (2012) wurde vom Labelkollegen Robert Glasper co-produziert und Loueke erforschte darauf einen elektrischen Sound mit Derrick Hodge am E-Bass und Mark Guiliana am Schlagzeug.

Neben den Alben mit seinem Trio Gilfema mit Biolcati und Nemeth ist Loueke auf Aufnahmen von Hancock, Blanchard, Jack DeJohnette, Charlie Haden, Kenny Barron, Gonzalo Rubalcaba und Joe Lovano und andere zu finden. Er hat auch die Welt mit Hancock bereist und ist Mitglied der 75-jährigen All-Star-Band von Blue Note mit Glasper, Hodge, Scott, Ambrose Akinmusire und Marcus Strickland.

http://www.lionelloueke.com/

 

Terrace Martin (Saxofon)

 “I never cared about being the artist/sax player I just wanted to tell my story and help folks that are going through things.” – Terrace Martin

Terrace Martin, der Visionär hinter dem Sound von Crenshaw Records, ist ein mit Grammy-Award ausgezeichneter Musiker, Rapper und Produzent aus Los Angeles und vom Anfang seiner Karriere hat er mit Berühmtheiten wie u.a. Quincy Jones, Herbie Hancock, Kendrick Lamar, Snoop Dogg und Diddy zusammengearbeitet.

Als Produzent bricht Martin die bekannten Regeln des Hip-Hop-Sounds und sampelt alles von Funk zu Jazz bis Klassik, um neue und originelle Tracks zu kreieren. Seine Produktionen haben ihn zu einem begehrten Produzenten in Amerika gemacht. Mit einem Jazzmusiker als Vater und eine Gospel-Sängerin als Mutter, war Terrace für ein Leben mit und in Musik bestimmt.

Im Alter von sechs Jahren begann er, Klavier zu spielen, und im Alter von 13 Jahren Saxophon. Als Wunderkind gewann Martin das Interesse von Talkshow-Moderator Jay Len, der ihm ein Stipendium von $ 30.000 schenkte und Martins erstes professionelles Saxophon kaufte. Der weltberühmte Jazzmusiker Billy Higgins machte Martin zum Mitglied seiner World Stage All-Stars. Nach der World Stage begann Martin das Touren mit Puff Daddy und God’s Property.

Terrace arbeitete hart, um auf bedeutenden Künstleralben spielen zu können. Er erzielte einen kleinen Hit mit 213s „Joystick“ und landete auf Doggfathers „Rhythm and Gangsta: The Masterpiece“ und dem „Ego Trippin“ Alben. Bei Martins Projekten gibt es viele Gastauftritte von Wegbegleitern und Mentoren, mit denen er gearbeitet hat und die ihn in als Künstler ermutigt und gefördert haben. Das schließt Verse und Produktion von Snoop Dogg, Kendrick Lamar, Wiz Khalifa, Pete Rock, DJ Quik, Kurupt und vielen anderen ein. Ende 2010 veröffentlichten Terry Martin und Radio-Persönlichkeit Devi Dev die EP „Here My Dear“, inspiriert von Marvin Gayes kritisch gefeierten 1978er Album mit dem gleichen Namen. Bei der EP wirken Snoop Dogg, Charlie Wilson, Kurupt, Problem, Kendrick Lamar und Pianist Kenneth Crouch mit.

Im Jahr 2010 produzierte er das Album „Streetlights“ von Kurupt und gründete mit LA Underground-Rap-Held Murs eine Gruppe namens Melrose, die ein selbstbetiteltes Album Anfang 2011 veröffentlichte. Im Jahr 2012 veröffentlichte Martin eine Reihe von hoch angesehenen Projekten und in 2013 feierte er mit dem Fusionprojekt „3 Chord Fold“ seinen ersten mit Spannung erwarteten unabhängigen Release. „3ChordFold – Remixed“ wurde am Ende des Jahres 2013 veröffentlicht und die drei Akkorde wurden mit der Veröffentlichung von „3ChordFold: Pulse“ im Frühjahr 2014 vervollständigt, das zahlreiche Live-Aufnahmen mit Gastspielen von Robert Glasper, Thundercat beinhaltet.

Obwohl Terrace mit zahlreichen Musikgrößen Zeit im Studio verbringt, ist er einer der wenigen Künstler im Hip-Hop, der nahtlos mit Underground-Musikern sowie auch aufstrebenden und etablierten Künstlern zusammenarbeitet. Oft sogar beim selben Song. Und darauf ist er stolz. “Ich bringe einfach die gute Leute mit den guten Leuten zusammen”, sagt Martin. Seine Position in der Hip-Hop-Musik ist offen, aber es ist sein jazzmusikalisches Können, das seinen Klang von dem seiner Kollegen abhebt.

Zu seinen Vorbildern gehören Miles Davis, Charlie Parker, Jackie McLean, John Coltrane, Herbie Hancock, Sonny Stitt, Grover Washington, Jr., Dr. Dre, DJ Quik, Battlecat, Premier und Pete Rock 1580 K-Tag. „Ich begann Hip-Hop-Tracks zu produzieren, weil es die Musik meiner Zeit war, aber ich verlor nie meine Liebe zum Jazz“, sagt Martin.

Terrace Martin ist derzeit regelmäßig Produzent für die Legenden Quincy Jones und Herbie Hancock, Snoop Dogg, Wiz Khalifa und bei Top Dawg Entertainment (Kendrick Lamar und Schoolboy Q). Terrace performt zur Freude seiner wachsenden Fangemeinde weiter live.

Im Jahr 2016 starteten Terrace Martin und seine Partner Sounds of Crenshaw Records. Die erste Veröffentlichung ist Martin’s eklektisches Jazzprojekt, Velvet Portraits. Weitere Projekte sind in Planung.

www.TerraceMartinMusic.com

Mercedes - Sponsor des Zelt Musik Festivals in Freiburg Fürstenberger - Sponsor des Zelt Musik Festivals in Freiburg SWR1 - Sponsor des Zelt Musik Festivals in Freiburg